Der Einfluss der Leadership-Kultur auf Emotionen und Schweigen der Mitarbeiter zu kritischen Themen. Eine empirische Untersuchung

Der Einfluss der Leadership-Kultur auf Emotionen und Schweigen der Mitarbeiter zu kritischen Themen. Eine empirische Untersuchung

  • Stefan Haarmann-Thiemann
Publisher:GRIN VerlagISBN 13: 9783668693098ISBN 10: 3668693099

Paperback & Hardcover deals ―

Amazon IndiaGOFlipkart GOSnapdealGOSapnaOnlineGOJain Book AgencyGOBooks Wagon₹5,590Book ChorGOCrosswordGODC BooksGO

e-book & Audiobook deals ―

Amazon India GOGoogle Play Books ₹38.15Audible GO

* Price may vary from time to time.

* GO = We're not able to fetch the price (please check manually visiting the website).

Know about the book -

Der Einfluss der Leadership-Kultur auf Emotionen und Schweigen der Mitarbeiter zu kritischen Themen. Eine empirische Untersuchung is written by Stefan Haarmann-Thiemann and published by GRIN Verlag. It's available with International Standard Book Number or ISBN identification 3668693099 (ISBN 10) and 9783668693098 (ISBN 13).

Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation, , Sprache: Deutsch, Abstract: Um in Organisationen Fehlentwicklungen erkennen, Interventionen vornehmen, aber auch Innovationen fördern zu können, ist die offene Kommunikation der Mitarbeiter über kritische Themen, Probleme oder Bedenken, welche die Organisation betreffen, unabdingbar. Die prominenten Fälle zeigen jedoch, dass der Alltag auch in deutschen Unternehmen und Institutionen anders aussieht. In allen Fällen wären zahlreiche Menschen in der Lage gewesen, diese Skandale frühzeitig aufzudecken, weitere Opfer zu verhindern oder zumindest das Ausmaß der „Katastrophen“ zu begrenzen. Im Fall VW liegt die Vermutung nahe, dass es ein Schweigen auf breiter Ebene gegeben haben muss, im Fall der Domspatzen spricht der Gutachter von einem „Schweigekartell“, an dem 49 Priester und Mitarbeiter direkt und indirekt beteiligt waren, und im Fall des mordenden Krankenpflegers hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage gegen sechs Verantwortliche des Klinikums wegen Totschlags durch Unterlassen erhoben. Für den Autor stellen sich daher die Fragen: Warum haben die Mitwisser ihren Verdacht oder ihre Bedenken nicht geäußert? Warum haben sie diese Verstöße nicht wütend gemacht? Und wenn sie sie wütend gemacht haben, warum haben sie ihre Wut nicht gezeigt oder hat ihre Wut nicht dazu geführt ihre Bedenken zu äußern? Dabei ist es nicht selten, dass sich Mitarbeiter und Führungskräfte aus unterschiedlichen Gründen bewusst dafür entscheiden, lieber zu schweigen, als ihre Bedenken offen gegenüber ihren Führungskräften zu äußern. Auf diese Weise bleiben größere Fehlentwicklungen oder sogar gesetzeswidriges Verhalten häufig lange Zeit unentdeckt.