"Der Welt Lohn"

"Der Welt Lohn"

  • Fritz Hubertus Vaziri
Publisher:GRIN VerlagISBN 13: 9783640138357ISBN 10: 364013835X

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"Der Welt Lohn" is written by Fritz Hubertus Vaziri and published by GRIN Verlag. It's available with International Standard Book Number or ISBN identification 364013835X (ISBN 10) and 9783640138357 (ISBN 13).

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: Gefühlsmanagement in der Kleinepik Konrads von Würzburg, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kann das Christentum als Angstreligion bezeichnet werden? Diese Frage umfassend und differenziert beantworten zu wollen, würde zweifellos den Rahmen einer Arbeit wie der hier vorliegenden bei Weitem sprengen. Zunächst müsste im Zusammenhang mit einer solchen Fragestellung geklärt werden, was denn überhaupt unter Christentum verstanden werden will, mit welcher Auffassung von Christentum in seinen vielgestaltigen Erscheinungsformen und Ausprägungen also gearbeitet werden soll, bevor eine eventuelle Verbindung zum Thema Angst untersucht werden könnte. Auch wenn eine vollständige Beantwortung der Eingangsfrage an dieser Stelle nicht zu leisten ist und ein zu ehrgeiziges Anliegen wäre, soll zumindest ein Teilaspekt derselben auf den folgenden Seiten aufgegriffen werden. Als Untersuchungsgegenstand wird hierfür ein Werk aus der Kleinepik Konrads von Würzburg herangezogen - die Erzählung "Der Welt Lohn". Diese soll unter dem Gesichtspunkt eines möglichen Konnexes zwischen Christentum und Angst genauer in Augenschein genommen werden, um somit einen Ausschnitt im weitaus größeren Komplex des Themas zu beleuchten. Der Erzähler des hier behandelten "mære" macht gleich zu Beginn deutlich, an wen sich seine Erzählung richtet - "ir werlte minnære" -, bevor er ab Vers 4 mit der descriptio des vermeintlich idealen Ritters beginnt. Darin ist u.a. die Rede von einem "ritter [...] der nâch der werlte lône [...] ranc beidiu spâte unde fruo" und "hæte werltlîchiu werc gewürket alliu sîniu jâr". Dieser "hôchgelobte" sitzt in "einer kemenâten", vertieft in die Lektüre eines Buches "dar an er âventiure vant von der minne geschriben" als ihm der weibliche Inbegriff