Natur als Ort des moralischen Rückzugs vor gesellschaftlichen Zwängen in Jean-Jacques Rousseaus "Julie ou la Nouvelle Héloïse"

Natur als Ort des moralischen Rückzugs vor gesellschaftlichen Zwängen in Jean-Jacques Rousseaus "Julie ou la Nouvelle Héloïse"

  • Janis Alina Hindelang
Publisher:GRIN VerlagISBN 13: 9783389163665ISBN 10: 3389163662

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Natur als Ort des moralischen Rückzugs vor gesellschaftlichen Zwängen in Jean-Jacques Rousseaus "Julie ou la Nouvelle Héloïse" is written by Janis Alina Hindelang and published by GRIN Verlag. It's available with International Standard Book Number or ISBN identification 3389163662 (ISBN 10) and 9783389163665 (ISBN 13).

Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Französische Philologie - Literatur, Note: 1,7, Universität Augsburg (Philologisch-historische Fakultät Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/ Europäische Literaturen), Veranstaltung: La découverte de la nature au 18e siècle, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur des 18. Jahrhunderts avanciert Natur als komplexe Projektionsfläche für gesellschaftskritische und philosophische Diskurse. Jean-Jacques Rousseau erhebt narrativ in seinem Briefroman "Julie ou la Nouvelle Héloïse" aus dem Jahr 1761 die Natur zu einem zentralen Symbolträger, welcher intime menschliche Emotionen mit den zeitgenössischen ästhetischen Diskursen des 18. Jahrhunderts verknüpft. Die vorliegende Facharbeit widmet sich unterschiedlichen Natur- und Landschaftsdarstellungen als symbolische Rückzugsräume, die sowohl eine Funktion der Selbstfindung als auch der moralischen Reflexion übernehmen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Analyse der Natur als ästhetischer und moralischer Raum, der es den Figuren ermöglicht, den gesellschaftlichen Zwängen zu entfliehen. Wirkungsweise als Rückzugsraum und ästhetischen Inszenierung liegt. Der Forschungsfokus konzentriert sich auf die Analyse verschiedenster Naturdarstellungen als symbolische Räume der Selbstfindung und moralischen Reflexion. Inwiefern Rousseau durch detailliertes Beschreiben von Natur – sei es in Form von Landschaftsgärten oder Gebirgsregionen – gesellschaftskritische Ideale artikuliert und damit den Figuren ermöglicht sich den Zwängen der Zivilisation zu entziehen, wird das Korpus meiner Überlegungen bilden. In seinem Roman wird Natur als ästhetischer und moralischer Raum gestaltet, in welchem die Charaktere zu sich selbst finden können, aber auch der Illusion einer idealisierten Welt ausgesetzt sind.