Die Wirklichkeit als Rahmen für die Fallkonstruktion in Kriminalliteratur

Die Wirklichkeit als Rahmen für die Fallkonstruktion in Kriminalliteratur

  • Verena Binder
Publisher:GRIN VerlagISBN 13: 9783346014290ISBN 10: 3346014290

Paperback & Hardcover deals ―

Amazon IndiaGOFlipkart GOSnapdealGOSapnaOnlineGOJain Book AgencyGOBooks Wagon₹221Book ChorGOCrosswordGODC BooksGO

e-book & Audiobook deals ―

Amazon India GOGoogle Play Books ₹17.19Audible GO

* Price may vary from time to time.

* GO = We're not able to fetch the price (please check manually visiting the website).

Know about the book -

Die Wirklichkeit als Rahmen für die Fallkonstruktion in Kriminalliteratur is written by Verena Binder and published by GRIN Verlag. It's available with International Standard Book Number or ISBN identification 3346014290 (ISBN 10) and 9783346014290 (ISBN 13).

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit zeigt, inwiefern sich der Wirklichkeitsrahmen, der aus den Gegebenheiten der realen Welt besteht, auf die Fallkonstruktion in Kriminalromanen auswirkt. Dafür wird als theoretische Grundlage Marvin Minskys Konzept von Wissen dargestellt. Daraufhin wird anhand von Beispielen aus dem Werk von Arthur Conan Doyle und Agatha Christie darauf eingegangen, wie sich der Wirklichkeitsrahmen seit der Schaffenszeit dieser Autoren verändert hat und welche der damals geschilderten Vorgänge in heutigen Kriminalromanen nicht mehr denkbar wären. Die beiden Schriftsteller wurden aufgrund der Vielzahl ihrer kriminalliterarischen Texte und ihrer bis heute immensen Popularität gewählt. Zudem wird beispielhaft aufgezeigt, welche Strategien die Autoren heutiger Kriminalliteratur anwenden, um mit dem aktuellen Wirklichkeitsrahmen umzugehen. Von Kriminalliteratur wird erwartet, Straftaten und Ermittlungen realistisch/authentisch zu schildern. Es ist mit Sicherheit nicht zu bestreiten, dass viele Kriminalautoren aus Gründen der Spannung mit einer Häufung von Zufällen oder ungewöhnlichen Ereignissen arbeiten, nur die aufregendsten Aspekte der Polizeiarbeit zeigen und gelegentlich ihre künstlerische Freiheit ausnutzen. Dennoch müssen sie die Gegebenheiten der Wirklichkeit zu einem hohen Grad beachten, damit es dem Leser zumindest möglich erscheint, dass das geschilderte Verbrechen geschieht und auf die dargestellte Weise aufgeklärt wird. Nichtbeachtung von Fingerabdrücken durch Polizeibeamte beispielsweise wäre in heutigen Kriminalromanen ein erheblicher Logikfehler.